Montag, 15. September 2014

Worum geht es?

Ich gehöre eigentlich nicht zu den Frauen, die morgens vor dem Kleiderschrank stehen und nicht wissen, was sie anziehen sollen. Was daran liegt, dass ich ohnehin meist die gleichen Kombinationen anziehe.

Daraus könnt ihr schließen, dass ich jetzt nicht so wahnsinnig modeafin bin und auch keine großartige Geduld für ausgefeilte Outfitkombinationen habe. Ehrlich gesagt haben die meisten meiner Kleidungsstücke schon einige Jahre auf dem Rücken.

Wer einen Blog sucht, der modische Tips gibt und immer auf dem neuesten Stand ist, der ist hier mit Sicherheit falsch. Das will ich auch gar nicht leisten. Denn was ich anziehe, muss sich meinem Leben anpassen und praktisch sein. Ich muss mich gut darin bewegen können und wenn ich mit meinen zwei Jungs spiele und tobe möchte ich keine unwillkommenen Einblicke gewähren.

Da bin ich vor ein paar Wochen über das Thema "Capsule Wardrobe" gestolpert. Und war angefixt, denn was ich gelesen habe, dass hat mich sehr angesprochen. Aber ich war auch etwas am Zweifeln: ob das wohl bei mir funktioniert? Deshalb habe ich beschlossen, dass ich dieses Projekt erst einmal zeitlich begrenzt probiere: bis Ende Dezember mache ich einen Probelauf.

Was ich mir davon verspreche? Hoffentlich weniger Kleidung insgesamt und gut aufeinander abgestimmte Kleidung, so dass ich mehr verschiedene Kombinationen probiere und sich Fehlkäufe minimieren. Zudem reizt mich daran, dass ich praktisch blind in meinen Kleiderschrank greifen kann und mir überhaupt keine Gedanken darüber machen muss, ob die Sachen, die ich gerade raus ziehe, auch wirklich zu einander passen. Außerdem hat mich das Projekt Capsule Wardrobe dazu gezwungen mich noch einmal ganz konkret mit meinem Bekleidungsstil auseinanderzusetzen.

Was ist denn jetzt ein Capsule Wardrobe? Im Grunde ist es eine Garderobe mit einer festgelegten Stückzahl an Kleidungsstücken, für gewöhnlich sind es 33. Aber die Zahl kann auch individuell angepasst werden, da kommt bestimmt nicht die Modepolizei vorbei. ;) Der Clou an der Sache ist, diese Kleidungsstücke so perfekt auf einander abzustimmen, dass man unzählige Outfits daraus erstellen kann und für jede Gelegenheit ein passendes dabei sein sollte.

Meine liebsten Blogs zu diesem Thema waren alle englischsprachig. Wer trotzdem stöbern möchte, bitteschön:
Project 333
INTO MIND
Coletterie
Un-Fancy

Dann lege ich mal los. Morgen erzähle ich euch erst einmal ein bisschen übers Kleiderschrank ausmisten.

Kommentare:

  1. Oh, das liest sich interessant!
    Ich bin schon sehr gespannt!

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    1. Das Thema ist auch spannend. Und ich kann jetzt schon verraten: es funktioniert besser als gedacht. ;)

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